Der Social Lending Service Prosper.com hat weitere 20 Mio. US-Dollar Venture Capital erhalten und Zahlen zu seinem Geschäft veröffentlicht: unter rund 330.000 Nutzern kamen bislang Kreditverträge im Volumen von 70 Mio. US-Dollar zusammen. Der amerikanischen Blog Venture Beat stellte außerdem Zahlen zu LendingClub, einem P2P-Kreditdienst, der auf der Facebook-Platform aufsetzt, zur Verfügung: im ersten Monat hat das StartUp rund 40,000 US-Dollar Kreditvolumen vermittelt. Zum Vergleich: smava, die führende deutsche Social Lending Platform, hat im Juni bislang rund 50,000 Euro vermittelt und befindet sich derzeit im dritten Monat ihrer Existenz.
Prosper.com erhält weitere 20 Mio. US-Dollar
Geschrieben von netdairy am Juni 20, 2007
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smava ohne nennenswerten Traffic?
Geschrieben von netdairy am Juni 18, 2007
Noch im Mai durfte sich das Unternehmen über eine Finanzierungsrunde über 4 Mio. Euro freuen. Neben dem Leadinvestor Earlybird beteiligten sich unter anderem Lukasz Gadowski (Spreadshirt), Stefan Glänzer (der vor wenigen Tagen last.fm für 280 Mio. US-Dollar an CVS verkaufte), Oliver Jung (Adinvest), Peter Schüpbach (GenevaLogic) und Tim Schwenke (getmobile) an dem Unternehmen.
Bei einem Blick auf die Webseite stellt sich allerdings die Frage, ob nenneswerte Umsätze über die Plattform abgewickelt werden: ein Betrachtung der aktuellen Finanzierungsvorhaben zeigt lediglich 12 Kreditprojekte für die letzten 11 Tage. Von diesen sind aber immerhin 9 bereits vollständig finanziert. Ob dies allerdings eine Bewertung, die – aufgrund der oben genannten 4 Mio. Euro – im zweistelligen Millionenbereich gelegen haben müsste, rechtfertigt, würde ich anzweifeln. Gibt es in Deutschland also doch keinen substantiellen Markt für p2p-Kredite?
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Domainmarkt heizt sich weiter auf
Geschrieben von netdairy am Juni 17, 2007
Nachdem einem sehr beschäftigungsintensiven Montag komme ich erst jetzt wieder dazu, den Blog zu aktualisieren. Insbesondere am Domainmarkt hat sich in den vergangenen Wochen enorm viel getan: poker.com, die im letzten Beitrag angesprochene Spitzendomain, soll auf der Casino Affiliate Convention in Amsterdam für 20 bis 27 Mio. US-Dollar verkauft worden sein. Besitzstreitigkeiten verhinderten angeblich bislang einen Abschluss der Transaktion. Sollte dieser allerdings erfolgen, dann würde es sich um den mit Abstand teuersten Domainnamen in der Internetgeschichte handeln.
Ohnehin blickt der Markt auf einen heißen Mai zurück:
- porn.com wechselte in der größten Bartransaktion aller Zeiten (poker.com ausgenommen) für 9,5 Mio. US-Dollar den Besitzer.
- poker.de wurden von der Spielbank Wiesbaden für fast 940.000 US-Dollar verkauft
- scores.com erzielte – ebenfalls auf der Casino Affiliate Convention – 1,2 Mio. US-Dollar
In den nächsten Wochen dürfte es weitere Megatransaktionen geben. Unter anderem steht Scotland.com zum Verkauf. Preisindikationen für den Wert dieses Namens bilden die Verkäufe anderer Länderdomains:
- iran.com (400.000 US-Dollar; 2007)
- england.com (im Portfolio mit britain.com und london.com; 2 Mio. US-Dollar; 1999)
- korea.com (5 Mio. US-Dollar; 2000)
Experten gehen von einem Auktionserlös von rund 2 Mio. US-Dollar aus.
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Bringt inpado Preise für Domainregistrierung unter Druck?
Geschrieben von netdairy am Juni 17, 2007
Ich hatte leider noch keine Zeit mir diesen Anbieter genauer anzusehen, habe den Link aber gerade von einem Bekannten bekommen: www.inpado.de
Die Preise sind fast schon schockierend niedrig, wie der Anbieter gleich auch selber in einem Domainpreisvergleich zeigt. Hier werden die Preise anderer großer Anbieter um bis zu 84% unterboten. Ebenfalls sehr bemerkenswert ist die Tatsache, dass ein Domain Parking Programm in der Vorbereitung sein soll – immerhin sind meines Erachtens in Deutschland nur zwei Anbieter auf diesem Markt tätig.
Ob das ganze Angebot nur auf Sparfüchse abzielt oder auch die Erwartungen anspruchsvoller Kunden erfolgen kann würde mich sehr interessieren. Ich werde also gleich mal ein oder zwei Domains dort registrieren und dann in ein paar Tagen berichten. Über den Eintritt eines neuen und dem ersten Eindruck nach sehr wettbewerbsfähigen Anbieters bin ich einiger Maßen aufgeregt. 39 Cent pro .de-Domain und Monat (auch wenn ich die Kommunikation von Jahrespreisen deutlich fairer finde – es wären dann 4,68 Euro) sind ein Preishammer!
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Bricht Poker.com alle Rekorde?
Geschrieben von netdairy am Mai 4, 2007
Die amerikanische Domainhandelsbörse Moniker versteigert heute eine Reihe von außergewöhnlich wertvollen Domainnamen aus dem Kasino-Bereich. Auf der Verkaufsliste stehen unter anderem Poker.com, Winner.com, Slots.com, Jackpots.com und ePoker.com. Aufgrund des weltweiten Pokerbooms und des hohen Wertes des Werbe-Keywords „Poker“ dürfte die Auktion von Poker.com zu einem der höchsten jemals erzielten Verkaufserlöse für eine Internetdomain führen.
Die Liste wird derzeit von Sex.com angeführt, die Anfang 2006 für geschätzte 12 bis 14 Mio. US-Dollar den Besitzer gewechselt haben dürfte. Auf Platz 2 steht der langjährige Spitzenreiter Business.com. Die Domain brachte bereits 1999 einen Preis von 7,5 Mio. US-Dollar ein. Ein weiterer Topverkauf aus dem vergangenen Jahr, die 3 Mio. US-Dollar Akquisition von Vodka.com nimmt sich dagegen schon fast bescheiden aus.
Angesichts der hervorragenden Verfassung des allgemeinen wirtschaftlichen Umfeldes, der brummenden Pokerkonjunktur und der großen Euphorie im Internetsektor würde ich auf einen Kaufpreis von mindestens 5 Mio. USD für Poker.com tippen.
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Demand Media pusht .tv Domain
Geschrieben von netdairy am Mai 4, 2007
Als ich diesen Blog begann, hatte ich angekündigt auch zum Domain Markt zu schreiben. Bislang habe ich zu diesem Thema allerdings nichts Lesenswertes liefern können. Dank Richard Rosenblatt, bekannt als CEO und „Ziehvater“ von MySpace und zuvor (noch zu Web 1.0 Tagen) überaus erfolgreicher Gründer von iMall, dürfte der Newsflow in diesem spannenden Markt allerdings in den kommenden Tagen stark zunehmen.
Rosenblatts neustes Baby heißt Demand Media. Angesichts eines VC-Fundings von rund 220 Mio. US-Dollar, das Rosenblatt in zwei Runden eintrieb, möchte mal allerdings kaum von „Baby“ sprechen. Rosenblatt will über Demand Media die Monetarisierung von Internetdomains durch den Einsatz von Web 2.0 Elementen wie Social Networking und User Generated Content ankurbeln:
Klassische Monetarisierung ungenutzter Domains wird durch Parking betrieben. Beim Parking werden auf leere Webseiten Werbelinks geschaltet. Jedes mal wenn dann ein zufällig vorbei surfender Nutzer (so genannter Type In Traffic) auf einen der Werbelinks klickt, erzeugt er so Pay-per-Click Werbeumsätze für den Inhaber der Domain. Traffic von Suchmaschinen entsteht nicht, da die Seiten als inhaltsfrei eingestuft und somit nicht gelistet werden. Dennoch entstehen auf Premium Domains (wie etwa Candy.com) nur durch Type-In Traffic mehrere 1000 US-Dollar Umsatz pro Monat. Nicht schlecht für ein inhaltsloses Internetangebot.
Doch Rosenblatt ist davon überzeugt, dass sich die Umsätze solcher Seiten erheblich steigern ließen, wenn man aus einer zentralen Datenbank Inhalte auf solche Domains verteilen würde. Denn ein Listing in Suchmaschinen würde zu ungleich mehr Traffic führen. Doch wie im Web 2.0 so üblich, möchte Rosenblatt für diese Inhalte möglichst nicht zahlen, sondern auf die Hilfe der Netzgemeinde bauen. Seine Vision formuliert er wie folgt: to „have a company that generates its own traffic, generates its own content, and monetizes itself. It would be the perfect lazy-man’s media company!“
Um diese Vision zu verwirklichen, hat Rosenblatt unter anderem eNom und BulkRegister, zwei große amerikanische Domain Registrare übernommen und seine Firma so zum zweitgrößten Domainregistrar der Welt gemacht. Demand Media dürfte durch diverse Käufe mittlerweile geschätzte 10 Mio. Domains kontrollieren. Darunter zahlreiche hochattraktive Namen. Für die Inhalte sorgen sollen unter anderem die Portale Answerbags.com und eHow.com, bei denen Demand Media zugeschlagen hat. Beide Seiten sind grob als Wissensaustauschportale, die rein auf User-generated Content aufbauen, einzustufen.
Noch ist nicht völlig klar, wie das Zusammenspiel von Domainverwaltung und Web 2.0 Portalen aussehen soll. Aber einen ersten Vorgeschmack gibt es seit dem 01. Mai, an dem me.tv gelauncht wurde: Ein Vertrag mit Verisign sichert Demand Media die exklusiven Rechte an der .tv-Domain. Dieser Domain möchte Rosenblatt mit me.tv nun neues Leben einhauchen. me.tv stellt ein breit gefächertes Angebot von Tools zur Verfügung mittles derer Nutzer persönliche Home- und Videopages bauen können. In diese kann man Blog Elemente ebenso generieren wie eigene und Links zu fremden Videos. Die eigene Seite wird außerdem Teil des me.tv Netzwerkes werden. Voraussetzung ist allerdings die Registrierung einer .tv-Domain für 25 US-Dollar pro Jahr. Auf weitere Umsätze hofft Rosenblatt durch Werbung. Nutzer haben nämlich die Möglichkeit Werbung auf Ihren Seiten zu schalten. Platzierung und Fakturierung läuft über Demand Media, die einen Anteil an den erzielten Umsätzen einbehalten.
Auch wenn ich etwas daran zweifele, dass es Rosenblatt gelingt, eine kritische Masse von Usern zu finden, die jährlich 25 US-Dollar für einen solchen Service zahlt, darf man auf weitere Nachrichten von Demand Media gespannt sein. Das Unternehmen möchte immerhin bis Ende des Jahres an die Börse gehen und strebt eine Marktkapitalisierung von 2 Mrd. US-Dollar für Mitte 2008 an.
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eBay To Go eine existenzielle Bedrohung für AuctionAds?
Geschrieben von netdairy am Mai 2, 2007
eBay hat am 30. April ein neues Widget mit dem Namen „eBay To Go„ auf den Markt gebracht. To Go ist eine kleine Applikation, die sich an Blogger und Online-Redakteure wendet. Diese können, wenn Sie über bestimmte Auktionen schreiben oder diese bewerben wollen ein sehr nette Informationsgrafik von eBay in Ihre Beiträge einbetten. Insgesamt gibt es das Widget zunächst in drei Formaten, wobei die Gestaltung ausgesprochen ansprechend geworden ist.
Ich fand diese Geschichte äußerst interessant, weil es mit AuctionAds einen sehr innovatives Startup gibt, das ähnliche Widgets zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zu der Lösung von eBay sind die Widgets von AuctionAds allerdings als Werbemittel für Affiliate Marketing gedacht. Das bedeutet, dass der Blogger oder Websitebetreiber, der das Widget einbindet damit Geld verdienen kann.
Interessant wird nun, ob eBay seine “To Go“ Lösung nicht eines Tages doch als Affiliate Werbemittel anbietet und damit AuctionAds in eine sehr unangenehme Lage bringt. Ein Beitrag auf Techcrunch zu diesem Thema führte zumindest zu einer interessanten Diskussion, in der zahlreiche User genau diese Befürchtung äußerten.
Ich fand den Artikel vor allem sehr interessant, weil ich in meinem letzten Beitrag die Nachhaltigkeit der Unique Selling Proposition von LiveMarkets in Frage gestellt hatte. Ich sah hier interessante Parallelen zwischen den beiden Unternehmen. Wer sich für Geschäftsmodelle a la AuctionAds interessiert, dem sei auch ein Blick auf Starnum empfohlen. Ein sehr gute Vorstellung des Unternehmens erschien kürzlich auf TheAlarmClock.
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LiveMarkets bringt frischen Wind in die Onlinewerbung
Geschrieben von netdairy am April 28, 2007
Gestern ist in den USA LiveMarkets online gegangen. Das Unternehmen bietet eine sehr interessante Innovation im Bereich Online-Marketing an. Klickt man auf die Banner von LiveMarkets geht nämlich ein kleines Chat-Fenster auf, dass man dazu nutzen kann, mit einem Verkäufer der werbenden Firma zu chatten. Vor allem Anbieter von Produkten, die hohen Erklärungsbedarf haben, dürften sich über diese Idee freuen. Neben einem Ford Mustang – wie im hier gezeigten Beispiel - könnte die Werbeform unter anderem für Anbieter von Bank- und Versicherungsprodukten, Consumer Electronics oder auch Software interessant sein.
Problematisch für das Format ist, dass das die Werbung so natürlich personalintensiver wird. Außerdem kann man im gezeigten Beispiel bei kurzem Hinsehen kaum einen Unterschied zu einem klassischen Werbebanner erkennen, was zu schlechten Click-Through-Rates führen dürfte. Das werbende Unternehmen muss also den Mehraufwand durch eine deutliche Steigerung bei der Conversion ausgleichen.
Problematisch für LiveMarkets dürfte sein, dass das Produkt kaum zur Sicherung eines nachhaltigen Wettbewerbsvorteils ausreichen wird. Technisch stellt LiveMarkets nur ein paar statistische Auswertungsfunktionen, sowie eine Intelligenz zum Management von Belastungsspitzen (sollten zu viele Anfragen gleichzeitig eingehen) zur Verfügung. Das dürften die großen Werbenetzwerke im Handumdrehen kopiert haben, sollte das Format Anklang finden.
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European Founders steigen bei frazr ein
Geschrieben von netdairy am April 28, 2007
Der European Founders Fund (EFF) von Alexander, Marc und Oliver Samwer ist bei dem letzte Woche erwähnten deutschen Twitter-Clon frazr eingestiegen. Interessant ist, dass frazr ja nur einer von mindestens acht deutschen Was-machst-Du-gerade Diensten ist. In alphabetischer Reihenfolge heißen die Konkurrenzangebote 1you, faybl, Partnr, Texteln und Wamadu.
Mit dem Investment von EFF könnte sich frazr einen massiven Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Diensten herausarbeiten. Schließlich haben die Samwers einen enormen Track-Record bei der erfolgreichen Kopie von Ideen aus dem Ausland. Selber haben sie einen deutschen eBay-Clon groß gemacht und dann an die Amerikaner verkauft und auch die Idee, die Grundlage für Jamba war, soll aus dem Ausland gekommen sein.
Parallelen zur Situation bei frazr mag man auch aus dem Investment von EFF bei myvideo.de erkennen. Als das Berliner Unternehmen startete, war es auch nicht der erste YouTube-Clon (Sevenload startete wohl etwa zeitgleich). Heute, rund ein Jahr nach Start, ist der Traffic bei myvideo.de laut Alexa mehr als doppelt so hoch wie bei Sevenload. Und Clipfish, die deutsche Nummer 3 (Danke für Deinen Hinweis, Martin!) liegt sogar bei nur einem Viertel der myvideo-Reichweite. Und das, obwohl die RTL Gruppe Ihrer Tochter Rechte an der diesjährigen DSDS-Staffel einräumt (die ja sehr erfolgreich läuft).
Es gibt noch eine zweite sehr klare Analogie zwischen frazr und myvideo: Ebenso wie myvideo-Gründer Christian Vollmann kommt das frazr-Gründerteam von der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar. Die Zutaten des üblichen Samwer-Erfolgsrezept (klappte übrigens auch schon beim StudiVz-Exit sehr gut) sind also angerührt. Vermutlich wird sich die Konkurrenz sehr warm anziehen müssen.
(Anmerkung: Dieser Beitrag erschien am 28. April 2007 und wurde nach Martins Kommentar am 29. April 2007 überarbeitet.)
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Twitter Virus greift um sich
Geschrieben von netdairy am April 20, 2007
Twitter.com, das derzeit vielleicht heißestes Social Networking Startup der USA, bekommt in diesen Tagen auch in Deutschland stark wachsende Aufmerksamkeit geschenkt. Nachdem das Unternehmen erst vergangene Woche in der FAZ vorgestellt wurde, nehme ich den heutigen Artikel in der FTD zum Anlass, kurz über das Unternehmen zu schreiben. Twitter ist eine sehr einfach gestrickte Seite, die registrierten Nutzern erlaubt per SMS oder direkt auf der Webseite mitzuteilen, was sie gerade tun oder erleben.
Virusartig soll sich der Dienst derzeit in den USA und im Ausland verbreiten. Der Traffic Chart bei Alexa zeigt für Twitter einen steilen Aufwärtstrend seit Ende Februar an. Twitter wird dort mittlerweile als eine der 250 stärksten Seiten in den USA gerankt. Auch in Deutschland schafft es Twitter bereits unter die Top 500.
Die Tatsache, dass es allerdings noch kein deutsches User Interface für die Seite gibt (viel zu tun wäre bei dem minimalistischen Aufbau allerdings auch nicht), macht sich frazr zu Nutze, das den deutschen Klon Mitte April online brachte.
Twitter ist eines der beiden Standbeine von Obvious, einem Unternehmen, das Evan Williams (vormals Gründer von Blogger, das an Google verkauft wurde) gründete. Nach Problemen bei Odeo, einem Podcasting Portal, welches Obvious zweites Standbein darstellt, kaufte Williams sein Unternehmen im Februar von seinen VC-Gebern zurück. Zumindest bislang dürfte er dieses Timing nicht bereut haben.
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